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Gedenkstätte Berliner Mauer

erkennen, erkunden, erinnern
Ein differenziertes Gewebe von Zeichen und Nachzeichnungen verbindet die wenigen Relikte der Grenzanlagen zu einem wirkungsvollen Vorstellungsraum;

  • © Klemens Ortmeyer
    © Klemens Ortmeyer
  • © Klemens Ortmeyer
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  • © Klemens Ortmeyer
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  • © Klemens Ortmeyer
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Das dramatische Geschehen an diesem Ort und die noch vorhandenen baulichen Reste haben die Bernauer Straße zum zentralen Gedenkort für die Berliner Mauer gemacht.

Die Neugestaltung setzt an den authentischen Zeugnissen der Grenzanlagen an und macht mit der „Rekartierung“ der fehlenden Elemente das System Mauer vorstellbar. Räumlich wirksam sind dabei die stählernen Nachzeichnungen der jahrzehntelang die Stadt prägenden Grenzmauern und der Wachtürme. An den Sondagen werden überschüttete historische Horizonte der zerstörten Stadt wieder sichtbar.

Die Ausstellungsebene auf dem historischen Todesstreifen konzentriert sich auf eine Folge von Themenstationen mit sorgfältig dosierter Informationsvermittlung. Ereignismarken weisen auf die vielen Hundert Einzelgeschehnisse an der Bernauer Straße hin. Vor der Kulisse des Sophienfriedhofes dagegen, wird mit dem Fenster des Gedenkens ein zurückhaltender Ausdruck für die Erinnerung an jedes Einzelne der Opfer an der Mauer formuliert.


Das Konzept mutet dem Besucher ein hohes Maß an Komplexität und atmosphärischer Ambivalenz zu. Der Ort steht für die Existenz der Mauer aber auch ihre Überwindung. Er steht für die bleibende Stadtnarbe des Todesstreifens, dient aber auch als rasengrüner Begegnungsraum der sozial entfremdeten Stadtteile Mitte und Wedding. Die Gedenkstätte ist damit auf selbstverständliche Weise auch Stadtraum.

2014

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Land Berlin
vertreten durch
Grün Berlin Park und Garten GmbH,
Stiftung Berliner Mauer

Offener Internationaler Wettbewerb 2007, 1. Preis

Objektplanung Freianlagen LPh 2-9

Bau 2009-2011
(Erweiterter Bereich noch in Umsetzung)

4,2 Mio. €

4,2 ha/Länge 1,4 km

Mola Winkelmüller Architekten, Berlin
Christian Fuchs, ON architektur, Berlin
Berthold Weidner - Grafiker, Stuttgart

zum Wettbewerb