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Außenanlagen Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

2. Preis
Die unterschiedlichen Flanken des Deutschlandhauses erhalten ihre spezifische Setzung, Skulpturen aus Geäst und Bronze.

Die zwei sehr verschiedenen öffentlichen Säume an Anhalter- und Stresemannstraße werden über eine einfache Pflasterdecke zu einem einheitlichen Rahmen zusammengefasst. Zwei Setzungen, eine bildhauerische und eine gartenkünstlerische, geben den verschiedenen Raumcharakteren mit ihren Aufgaben Ausdruck. Der Raum vor dem Haupteingang des Dokumentationszentrums wird bestimmt von einer präzise platzierten und proportionierten Skulptur. Sie versteht sich als imaginäre Mitte, als gedanklicher Nukleus einer hypothetischen Vorstellung Deutschlands, welche zwar aus Fakten der Vergangenheit konstruiert ist, aber in der Gegenwart verankert, auf potentielle Möglichkeiten verweist.

Die fast dreieckige Fläche an der Anhalter Straße weitet sich bis zu 25 Metern auf. Im Schwerpunkt dieser Fläche entsteht mit den Jahren aus bizarr formierten Einzelpflanzungen eine unverwechselbare Baumgruppe mit einem skulpturalen Geflecht von Stämmen und Ästen. Es entsteht ein attraktiver Aufenthaltsort.


2013

Beschränkter Wettbewerb

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

stoebo – Cisca Bogman und Oliver Störmer, Berlin