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Gedenkstätte Friedhof der Märzgefallenen Berlin-Friedrichshain

1. Rang
Die Entstehung eines Denkmals wird begleitet von einer Ausstellung deren gestalterische Metapher die „Baustelle“ ist.

In einem mehrjährigen gesellschaftlichen Diskussionsprozess soll ein Denkmal für die Märzrevolution entwickelt werden. Als gestalterische Metapher für die Begleitausstellung dieses Prozesses wird die „Baustelle“ vorgeschlagen. Es ist die Eigenart der Aufgabenstellung, dass nicht allein die Information über den Ort und die Geschehnisse 1848 im Mittelpunkt stehen. Zentrales Ziel ist die Vermittlung einer „Denkmal-Werdung“ als Prozess und die Aufforderung sich an diesem Prozess zu beteiligen. Folgerichtig wird die Ausstellung als temporäres Ereignis konzipiert, die den endgültigen Zustand vorbereitet. Die Bildsprache der Ausstellungsarchitektur verkörpert diesen Zustand des Übergangs und meidet die Anmutung des Fertigen. Gleichwohl besetzt die Ausstellungsinstallation den Ort kraftvoll und dominant. Die Wissensvermittlung wird in 3 Themenfelder gegliedert, dem jeweiligen Vermittlungsprozess wird dabei ein eigenes Raumbild und Bewegungsmuster zugeschrieben.


2010

Gutachterverfahren

Paul Singer e.V.
Projektbüro Friedhof der
Märzgefallenen

ON architektur, Berlin
Mola Winkelmüller Architekten, Berlin
Atelier Weidner Händle, Stuttgart