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Deutsche Botschaft Wien, Neubau Kanzlei und Residenz

3. Preis

Der Entwurf ergibt sich aus dem besonderen städtebaulichen Kontext. Bewusst wird die neue deutsche Botschaft in Wien nicht als abgelöster Solitär konzipiert, sondern als Abschluss der vorhandenen gründerzeitlichen Blockrandstruktur. Diese wird nahezu über die gesamte Länge mit einem schlanken Riegel geschlossen der im Süden eine größtmögliche Gartenfläche frei hält, in die ein leichter und offener Pavillon als repräsentative Residenz eingeflochten wird. Mit der städtebaulichen Setzung des Riegels entsteht ein gefasster aber üppiger Gartenraum der die Außenwahrnehmung der Botschaft positiv bestimmt. Der leichte Pavillon der Residenz ist in leicht modelliertes Rasenterrain eingebettet. Der wertvolle Baumbestand, ergänzt um wenige Neupflanzungen, erhält einen atmosphärischen Wirkraum.. Für einen  Gang durch den Garten entwickelt sich ein Rundweg um den Pavillon. Leichte weißblühende  Stauden bilden dabei eine flirrende Korona um den Bau.


2016

Realisierungswettbwerb

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

kleyer.koblitz.letzel.freivogel. Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin